„Be the Best“ (Sei die/der Beste!) hiess es für die 32 Kinder, die am Montag gespannt ins Kinderlager kamen. Dieses Lagerthema begleitete uns während den Andachten, sowie während dem restlichen Programm. Mit Dankbarkeit schauen wir auf ein wunderbares Lager zurück. Wir haben Gottes Führung und Bewahrung erleben dürfen. Während den Andachten durften wir Paulus näher kennen lernen und haben viel über ihn und sein Leben gelernt. Anhand dieser Andachten lernten wir auch, unseren Glauben zu trainieren, um das Wichtigste im Leben zu gewinnen. Sehr intensiv war für die Leiter und die Kinder der diesjährige Entscheidungsabend, an dem wir den Kindern den Heilsweg klar zeigen und erklären konnten. Während den anschliessenden Gesprächen haben einige Kinder ihr Leben Jesus neu anvertraut und in Ordnung gebracht. Ein Kind hat Jesus Christus als Erlöser annehmendürfen.

Doch nicht nur an diesem Abend hatten wir Zeit für Gespräche. Während des ganzen Lagers gab es feste Zeiten für persönliche Gespräche, die von einigen Kindern auch genutzt wurden. Durch die enge Begleitung der Kinder durch die Gruppenleiter hatten diese immer wieder Gelegenheit den Kindern Mut, Zuversicht und Freude für ihren Weg mit Jesus mitzugeben. So ergaben sich für die Kinder zu den Leitern wertvolle Kontakte, um sie in ihrer speziellen Lage zu Hause, in der Schule oder in der Gemeinde zu beraten und zu unterstützen. Für diese wertvollen Gespräche sind wir Gott sehr dankbar. Grund zu danken haben wir auch in anderen Belangen:

• Wir durften Gottes schützende Hand während dem ganzen Lager erfahren

• Die Kinder wurden von Unfällen und Krankheiten verschont, wenn auch einige Leiter abwechselnd gesundheitlich angeschlagen waren.

• Auch beim Wetter erlebten wir wieder einmal, wer die Fäden in den Händen hält.

Obwohl wir einige Programmpunkte umstellen mussten, hat Gott uns für die verschiedenen Aktivitäten das passende Wetter geschenkt. Sportlich waren die Kinder sehr aktiv. Sie mussten sich in verschiedenen Gruppen in drei sportlichen Disziplinen behaupten. Sie spielten mit Begeisterung Petfussball (anstelle des altbekannten Fussballs nimmt man einfach eine 5dl Petflasche), hüpften und schlängelten sich gekonnt durch einen Hindernislauf, schöpften geduldig mit den Händen Wasser beim Wassertransport. Gegen Ende des Lagers, als die Kinder schon viel trainiert hatten, steigerte sich auch ihr Einsatz als es darum ging, einen Pokal zu gewinnen. So wurde mit vollem Einsatz um den Sieg gekämpft. Während einer Wanderung kamen wir an einen schönen Bach. Nicht wenige der mutigen und furchtlosen Kinder sprangen in das eiskalte Nass (und auch einige Leiter, aber meist eher unfreiwillig!).

Kreativität war wir nicht nur gefragt beim Türdekorationen malen, sondern auch beim Basteln von Vogelhäuschen, Styroporschiffen, beim Knüpfen von Bändchen oder Schatzkisten bemalen. Einige der Kinder luden uns sogar zu einem Kurztheater ein, andere posierten vor einer Fotokamera für eine Photostory, die bis jetzt geheim blieb und auf deren Bilder wir alle immer noch gespannt warten…

Sogar in der Nacht waren wir unterwegs und suchten einen Pokal, der von einem gemeinen und gefährlichen Dieb gestohlen worden war. Glücklicherweise waren aber die Kinder schneller und schlauer und überwältigten mit vereinten Kräften den Pokaldieb. So kamen wir wieder in den Besitz des Lagerpokals.

Wir dürfen auf ein wunderbares und gesegnetes Lager zurückschauen. keines der Kinder schlug „über die Stränge“ und wir hatten ein harmonisches Lager. Nicht nur unter und mit den Kindern herrschten grosse Freude und Zufriedenheit, sondern auch das Leiterteam durfte es spüren. Ich denke, dass dieses Lager nicht nur für mich eines der schönsten war. Die Lagerzeit war, trotz eher wenig Schlaf und bei viel Aktivität eine Erfrischung für unser geistliches Leben. Alle vom Leiterteam möchten sich herzlich bei allen Betern für die treue Unterstützung bedanken. Mirjam Rösli
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